Schon geputzt?
Der Frühling in Deutschland ist Erdbeeren ernten (im Erdbeerhof in Elstal bei Berlin), Spargel essen (von Mai bis Juni: kein Restaurant ohne Spargel!) – und Frühjahrsputz (in – fast jeder Wohnung).
46 Prozent der Deutschen planen einen Frühjahrsputz, sagt die Statistik. Der Winter ist vorbei. Wir wollen einen sauberen Start in die warme Jahreszeit. Also… wir brauchen Wasser, Putzmittel und Vokabular.
Wir räumen auf. Das heißt: Wir werfen alte Sachen weg. Wir machen unsere Wohnung ordentlich.
Wir putzen. Das heißt: Wir putzen mit Wasser und Putzmittel, zum Beispiel die Fenster, den Boden, die Zähne (ohne Putzmittel), das Fahrrad. Und die Nase in der Allergie-Saison.
Wir wischen. Das heißt: mit Wasser, Putzmittel und einem Lappen, zum Beispiel den Tisch.
Wir schrubben. Das heißt: mit Wasser und Putzmittel, mit einer Bürste oder einem Schrubber (eine Bürste am Stiel) zum Beispiel besonders schmutzige Böden.
Wir waschen. Das heißt: mit Wasser, Seife oder Waschmittel, zum Beispiel unsere Kleidung, Hände, das Auto.
Wir fegen. Das heißt: Wir beseitigen mit einem Besen den Staub auf dem Boden.
Wir staubsaugen. Wir säubern den Teppich mit einem Staubsauger.
Wo in Deutschland putzen die Menschen am meisten, wo am wenigsten?
Die Statistik sagt, dass die Menschen in Hamburg 10 Stunden im Monat putzen. Und am wenigsten? In Berlin. Nein! Am wenigsten putzen die Menschen im Saarland.
Polina Tankilevitch - Pexels